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Welche Fitnessgeräte für zu Hause?

Auch zu Hause kann effektiv trainiert werden. Hierfür gibt es viele Möglichkeiten. Regelmäßiges Trainiert stärkt Körper und Geist. Grundsätzlich lassen sich immer drei Varianten von Fitnessgeräten unterscheiden. Mit Cardiogeräten wird hauptsächlich die Ausdauer trainiert. Kraftsportgeräte stärken die Muskulatur und Balance-Geräte trainieren sowohl die Muskulatur, als auch die Ausdauer.

Natürlich werden beim Cardio-Training auch immer bestimmte Muskeln beansprucht. Beispielsweise stärkt Laufen die Beinmuskulatur. Krafttraining hat wiederum auch einen positiven Effekt auf die Ausdauer.

Fitnessgeräte für zu Hause

Welche Fitnessgeräte für zu Hause am besten geeignet sind hängt also auch davon ab, welcher Trainingszweck verfolgt wird. Cardiogeräte aktivieren und fördern fortlaufend das Herz-Kreislauf-System. Hier sind die vor allem das Ergometer und das Laufband zu nennen. Kraftsportgeräte dienen hauptsächlich dem Muskelaufbau. Damit wird durch Stärkung der Muskulatur Kraft gewonnen. Die klassischen Beispiele hierfür sind Hantel, der Unterarmtrainer oder eine komplette Kraftstation. Der Vorteil von Balance-Geräten ist, dass damit Kraft und Ausdauer gleichzeitig trainiert werden kann. Bekannt sind in dieser Kategorie vor allem das Rudergerät, der Crosstrainer oder der Stepper. Gerade für Einsteiger sind dies die besten Fitnessgeräte für zu Hause. Das Training in den eigenen vier Wänden bringt gegenüber dem Training im Sportstudio zahlreiche Vorteile mit sich.

An- und Abfahrtszeiten entfallen. Das Training kann jederzeit unabhängig von Öffnungszeiten stattfinden und die neugierigen Blicke anderer Fitnessstudiobesucher entfallen. Die Geräte sind immer frei. Nach der Anschaffung fallen keine weiteren Kosten wie der Monatsbeitrag im Fitnessstudio an. Schlechtes Wetter stellt keinen Hinderungsgrund mehr für den Sport dar. Das Training zu Hause hat allerdings auch ein paar kleine Nachteile. Viele Fitnessgeräte sind sehr sperrig und brauchen viel Platz.

Die Anschaffungskosten sind meist sehr hoch. Die direkte Anleitung durch einen Trainer entfällt. Dies ist gerade bei Übungen mit komplexen Bewegungsabläufen, die genau durchgeführt werden sollten ein Problem. Das Training mit Fitnessgeräten ist insgesamt sehr einseitig. Dies kann auf Dauer zu Lasten der Motivation gehen. Durch das Einbauen von gelegentlichen Laufen, Radfahren oder Schwimmen kann dies ein wenig kompensiert werden.

Die größten Nachteile bleiben jedoch die relativ hohen Anschaffungskosten und die fehlende Einleitung durch einen Trainer. Vor dem Kauf sollten also alle wichtigen Kriterien bestens durchdacht werden. Einsteiger sollten daher erst einmal auf günstige Fitnessgeräte zurückgreifen, mit denen einfache Übungen vollzogen werden können. Hierzu eigenen sich beispielsweise einfache Hantel.

Damit kann der ganze Körper trainiert werden. Im Netz sind zahlreiche und effektive Übungen zu finden. Wichtig ist es, ein klares Trainingsziel zu verfolgen. Wer zum Beispiel an seiner Kraft arbeiten will benötigt kein Cardio-Gerät.

Beim Training in den eigenen vier Wänden ist einiges zu beachten, damit es effektiv ist und keine Verletzungen auftreten. Jede Trainingseinheit besteht aus den drei Phasen Aufwärmen, Leistung und Abkühlung (Cool Down).

Beim Aufwärmen wird der Körper bzw. die Muskulatur auf die anstehende Belastung vorbereitet. Bekannt sind hier die klassischen Dehnübungen. In der anschließenden Leistungsphase finden die eigentlichen Übungen statt. Das abschließende Cool Down wird häufig von Hobbysportlern vergessen, was eine Gefahr für den Kreislauf darstellt. In dieser Phase wird der Puls langsam herunter gefahren.

Gerade beim Training ohne einen professionellen Trainer sind aber noch weitere Aspekte zu beachten. Eine gleichmäßige Belastung der Muskeln ist anzustreben. Der Trainingsplan sollte also sehr abwechslungsreich gestaltet werden und den kompletten Körper abdecken. Die Übungen für spezielle Muskelgruppen sollten variiert werden.

Ebenso wichtig sind ausreichende Regenerationsphasen. Für den Anfang sollten zwei bis drei Einheiten in der Woche ausreichen. Zwischen den einzelnen Einheiten sollte mindestens ein Tag zur Regeneration der Muskeln bzw. des Körpers eingebaut werden. Beim Ausdauertraining sollten Einsteiger anfangs nicht länger als 15 Minuten pro Einheit trainieren.

Die Trainingszeit kann je nach Trainingsfortschritt dann langsam gesteigert werden. Nach zwei Wochen kann die Zeit um fünf Minuten und nach weiteren zwei Wochen wieder um fünf Minuten erhöht werden. Sende der Körper Signale wie Seitenstechen, Muskelkater oder Schmerzen im Rücken oder der Muskulatur sollte mit dem Training pausiert werden. Dabei handelt es sich um typische Anzeichen für Überlastung.

Welche Fitnessgeräte für zu Hause die richtigen sind hängt also von verschieden Faktoren ab. Gerade zu Beginn des Trainings sind aber noch andere entscheidende Kriterien zu beachten. Neulinge vergessen am Anfang oftmals das atmen. Dadurch kommt der Blutfluss zum Erliegen. Für die Muskulatur ist eine optimale Durchblutung aber sehr wichtig.

Beim Krafttraining sollte beispielsweise gegen die Belastung ausgeatmet und mit der Belastung eingeatmet werden. Ebenso wichtig sind der richtige Bewegungsablauf und die korrekte Haltung bei der jeweiligen Übung. Werden die Übungen nicht korrekt ausgeführt, bleibt der gewünschte Effekt aus. Nach einer gewissen Zeit stellen sich häufig Nachlässigkeiten bei der Ausführung der Übungen ein. Eine falsche Ausführung ist schädlich für die Gesundheit. Manchmal fällt das Training auch schwerer als sonst, was wiederum ein Anzeichen für Überlastung sein kann.

Dann ist eine Regenerationsphase einzulegen. Beim Krafttraining kann man sich an die Faustregel halten, dass alle Bewegungsabläufe in gerader Linie zu vollziehen sind. Der Einbau von Balance-Übungen kann ebenfalls sehr hilfreich sein. Dabei geht es nicht etwa um einen Kompromiss aus Kraft und Ausdauer. Vielmehr soll hier beispielsweise durch gezielte Stabilitätsübungen eine neue Form der Körperkontrolle trainiert werden. So werden auch tieferliegende Muskelgruppen trainiert. Zu diesem Zweck könnte zusätzlich ein Gymnastikball angeschafft werden.

Bei jeder Trainingseinheit muss ausreichend getrunken werden. Mittelstarkes bis starkes Schwitzen beim Training ist normal. Der Körper verliert dadurch Flüssigkeit und Nährstoffe. Diese werden aber für ein effektives Training benötigt. Durch regelmäßiges und ausreichendes Trinken wird der Flüssigkeitshaushalt kontrolliert.


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